• Die Haltestellen-Tour (zu Fuß)

Donnerstag, 09. Juli 19:00 Start: Haltestelle Gartenstraße, Bahnsteig


Beim Warten auf den Bus oder die Bahn ist es auch nicht immer einladend, angenehm und harmonisch. Die Zeit, die wir an solchen Haltestellen verbringen, ist (auf Jahre hochgerechnet) ganz schön lang. Da stellt sich schon mal die Frage, ob das nicht auch in schön geht.

Neben funktionalen Aspekten (Wetterschutz, Sitzgelegenheit) gibt es auch noch andere Faktoren, die einen Aufenthalt attraktiv machen oder die Warteplätze gar zu Begegnungsstätten machen. Hier soll an 10 bis 12 Beispielen in der Innenstadt untersucht werden, ob das gelungen ist.


Perlen am Rhein. Auch hier ist es schön (mit dem Rad)

Mittwoch, 05. August 18:00 Start: Europaplatz


Was als Antwort auf die Wahl zu „Deutschlands hässlichste Stadt“ begonnen hat, ist zu einer fröhlichen Massenbewegung mit reger medialer Begleitung geworden. Hunderte Menschen haben seither bei Germany’s Ugliest City Tours teilgenommen und dabei die Eigenarten und die Selbstironie dieser Stadt gefeiert.

Doch es gab auch kritische Stimmen!  „Ludwigshafen is a ä bissl scheen“ „nur motzen kann jeder“, hieß es zum Beispiel. Und es tauchte die Frage auf: Und wo bleibt das Positive, Herr van der Buchholz?“

Bitte schön, auch das soll es geben: Helmut van der Buchholz unternimmt eine Tour durch die erweiterte Innenstadt und präsentiert seinem staunenden Publikum einige wunderschöne Perlen in „Germanys Ugliest City“. Es wird ästhetisch, romantisch, und vielleicht sogar idyllisch. Man muss nur lernen, etwas genauer hinzuschauen. Garniert mit einigen kompetenten Erklärungen werden aus Kritikern der Industriestadt am Rhein vielleicht doch noch Fans.



Le Piazze di Ludwigshafen (zu Fuß)

Donnerstag, 13. August 18:00 Start: Schützenplatz


In Italien gilt die Piazza als die „gute Stube“ einer Stadt und repräsentiert die Stadtherren und die Bürgerschaft. Sie ist daher oft besonders aufwendig gestaltet. Wichtige öffentliche Gebäude säumen die Piazza und haben prächtige Schaufassaden. Der Platz selbst wird mit Monumenten und Brunnen dekoriert, der Bodenbelag besteht oft aus wertvollen Materialien (Wikipedia).

In der Ludwigshafener Innenstadt gibt es einiges an öffentlichen Plätzen. Bei dieser Tour soll untersucht werden, inwiefern sie sich als klassische Piazza eignen oder ob da noch manches nachgebessert werden muss.


Nebenan isses auch nicht besser 3.0 (mit dem Fahrrad)

Donnerstag, 17. September 18:30 Start: Berliner Platz, Tourist Information


2024 ging es zum ersten Mal über den Rhein nach Mannheim, um zu erforschen, ob es auch auf der rechten Rheinseite Dinge gibt, die nicht nur Glanz und Glamour verbreiten. Im Nachhinein hat sich dieser zweistündige Ausflug als zu kurz erwiesen, denn einiges blieb dabei unberücksichtigt. Und auch die Tour 2025 hat noch ein paar Schandflecken ausgelassen.

Deshalb gibt es 2026 noch einen fröhlichen Ausflug in die Mannheimer Innenstadt, bei dem es wieder einiges zu entdecken gibt, das thematisch in eine „Ugliest City Tour“ passt. Auch Mannheim hat nicht nur niedliche Schönheiten vorzuzeigen, sondern hat wie Ludwigshafen eine lange Tradition als Industriestadt. Jenseits der Hochglanzfassaden aus Planken, Schloss und Wasserturm gibt es auch auf der anderen Rheinseite Bauwerke und Plätze, die manche gerne klein reden würden, um den Blick wieder auf den Hochglanz zu lenken.


In den Quadraten, im Jungbusch oder im Hafengebiet muss man nicht lange suchen, um in Mannheim fündig zu werden, denn fragwürdiger Geschmack kennt sicher keine Landesgrenzen. Und wer weiß, vielleicht ist der eine oder die andere am Ende ganz froh, wieder in Ludwigshafen zu sein…


Der Klassiker (zu Fuß)

Montag, 28. September 18:00 Start: Danziger Platz, am (ehemaligen) Brunnen


Das Finale der 9. Saison: Entlang der ersten Version von Germany’s Ugliest City Tours von 2018 verluft der Klassiker unter den Touren, ein kommentierter Spaziergang durch die Innenstadt von Ludwigshafen zu den (vermeintlich) schlimmsten Orten der (angeblich) hässlichsten Stadt in Deutschland. Hier geht es vorbei an peinlichen Bausünden, verlassen anmutendem Leerstand und deutlichen Fehlplanungen, hin zu traurigem Abstandsgrün und – warum auch immer - verwahrlosten Plätzen.

Diese etwas andere Stadtführung ist stets geprägt von der heimlichen Ahnung: Schlimmer geht immer. Und meistens kommt es dann auch schlimmer. Und mit dem Abriss des Rathaus-Centers bieten sich in der Innenstadt neue Perspektiven, die es zu entdecken gilt.

Dazu werden fachkundige Mutmaßungen darüber serviert, wie dies alles so kommen musste und ob ein gewisser Teil davon gar gewollt war. Sowie ein paar Ideen, wie man vielleicht herauskommt aus diesem Schlamassel.


Die Touren sind jeweils auf eine Dauer von ca. zwei Stunden ausgelegt, sie kosten die Teilnehmer*innen kein Geld und finden bei (fast) jeder Witterung statt. Eine anschließende Einkehr mit Raum & Zeit für Diskussionen ist nicht ausgeschlossen.


Eine Anmeldung zu den einzelnen Touren ist nicht erforderlich, aber über helmut@helmutvan.de möglich.


  Und weil hier schon mal Platz ist, ein wenig Zukunftsplanung für die Atelierabende:


Atelier 196 23. Juli Steve Reich und die Minimal Music

Atelier 197 20. August - Kulturpicknick

Atelier 198 24. September (im Museumsgarten) Loblied auf die Farbe Grau

Atelier 199 22. Oktober 100 Jahre Chuck Berry

Atelier 200 20. November (dasHaus, LU) - das große Jubiläum

Atelier 201 28. Dezember - Kunstsupermarkt

Atelier 202 28. Januar 2027 - Prisencolinensinainciusol

Atelier 203 11. Februar - Über den Wandel in Ludwigshafen (Im social innovation lab)


aber da kann sich noch manches ändern ...

Es ist soweit: Wenn es denn niemand anders macht, muss man es eben selbst tun.

Ab jetzt gibt es Ansichtskarten vom Loch.

2015 ist mit der Tortenschachtel ein Wahrzeichen von Ludwigshafen verschwunden und an seine Stelle trat ein großes, tiefes und weitgehend leeres Loch.

Die Bürger der Stadt runzelten zwar die Stirn, konnten sich aber mit dem neuen Zentrum der Stadt arrangieren:

Mittlerweile hat das "große Loch von Ludwigshafen" einen eigenen Eintrag bei Google Maps und hat dort fünf von fünf möglichen Berwertungspunkten erhalten.

Nachdem in der Stadt außer der Tortenschachtel auch das BASF-Hochhaus und das Rathaus-Center verschwunden sind, bietet sich das Loch als neues Wahrzeichen der Stadt an und somit war es wohl nur eine Frage der Zeit, wann es denn die Ansichtskarten davon gibt.

Ich habe ein Tages- und ein Nachtmotiv davon ausgewählt und ab jetzt sind die beiden Motive erhältlich.


Kartenpreis: 1,- € 


ab 10 Karten je 0,90 €

ab 25 Karten je 0,80 €

ab 50 Karten je 0,70 €

ab 75 Karten je 0,60 € und

ab 100 Karten je 0,50 €


Erhältlich sind die Ansichtskarten

Naturkostladen Schwarzwurzel

Kunsthaus Umspannwerk

und natürlich bei mir

Ausgewählte Werke im Atelier.

Bei Interesse bitte melden.

Und sonst noch?

Das Kunst-Abo

Zeitschriften oder Theaterbesuche abonnieren war gestern. Oder eigentlich schon vorgestern.

Zeitschriften abonnieren ist etwas völlig und absolut gewöhnliches. Etwas, was jeder kann. Und jeder dritte davon hat sein Abo von zwielichtigen Gestalten aufgeschwätzt bekommen. Und beim Theater verhält es sich kaum besser. Also nix mehr abonnieren? Falsch!

Wenden sie sich vertrauensvoll an den ehemaligen Kunstweltmeister.
Der bietet jetzt auch ein Abonnement an.

In regelmäßigen Abschnitten erhalten Sie dann kreative Erzeugnisse aus der Produktion von Helmut van der Buchholz. Ihre private Kunstsammlung wird so ohne großes Suchen sinnvoll erweitert und Sie können sich zwischen den einzelnen Lieferungen stets schon auf eine neue Überraschung freuen.

Umfang, Häufigkeit und Kosten dieses Abonnements bestimmen dabei Sie selbst. Angefangen bei 10,- EUR für Miniaturen, Multiples, Tonträger oder Texthefte sind über die Stufen von 25,- EUR, 40,- EUR und 50,- EUR nach oben natürlich keine Grenzen gesetzt. Und ob Sie eine wöchentliche, monatliche, vierteljährliche oder auch jährliche  Lieferung wollen, bleibt ganz in Ihrem Ermessen.
 
Und selbstverständlich eignet sich diese Idee auch als wertvolles Geschenk. Der Geburtstag von Tante Frieda ist nur einmal im Jahr, aber wenn die liebe Tante dann jeden Monat eine Kunstlieferung erhält, bleiben Sie Ihr das ganze Jahr über in guter, kreativer Erinnerung. Und wenn es dann nächstes Jahr etwas anderes geben soll, dann lässt sich ein solches Geschenkabo auch zeitlich befristen.

JedeR AbonnentIn erhält zusätzlich ein nummeriertes und handsigniertes Zertifikat über den Abschluss eines Kunstabonnements. Die frühen Nummern versprechen bereits jetzt begehrte Sammlerobjekte zu werden.

Keine Angst. Alles wird gut.

Stadtführungen und Promenadologie

2018 wurde Ludwigshafen durch eine Umfrage eines TV-Magazins zur „hässlichsten Stadt Deutschlands“ gekürt. Ob dies gerechtfertigt ist, konnte bislang nicht abschließend geklärt werden. Doch die freundliche Stadt am Rhein zog sich nicht etwa zurück in die Schmollecke, sondern präsentierte sich strahlend mit einer stolzen „Hurra, gewonnen!“-Pose. Auf mehre-ren Stadtführungen der Germanys Ugliest City Tours wurden die Teilnehmer von Helmut van der Buchholz zu den schlimmsten Orten der hässlichsten Stadt Deutschlands geführt – und waren begeistert. Ludwigshafen verzichtet weitgehend auf eine aufwendige und kostenintensive Hochglanzfassade, hinter der es dann kräftig bröckelt. Und immer noch gibt es Orte in der Stadt, die keinen Schönheitspreis verdient haben. Und so werden Germany's Ugliest City Tours im Jahr 2019 auferstehen, um auf der Suche nach beispielhaften, fragwür-digen Orten in der Stadt fündig zu werden. Hierzu ist die Bevölkerung Ludwigshafens, aber auch Gäste von nah und fern herzlichst eingeladen.

Die Führungen sind auf ca. 2 Stunden angelegt und finden bei (fast) jeder Witterung statt. Spätere Einkehr ist nicht ausgeschlossen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, aber unter monika.schill@ludwigshafen.de oder helmut@helmutvan.de möglich.


Die Koffergärten

Heite nachmittag, am 17. Februar 2019 sind meine Koffergärten im MuseumsgARTen des Wilhelm-Hack-Museums in ihre achte Saison gestartet. Bei herrlichem Sonnenschein wurden einige Spuren des Winters getilgt und ein wenig Frische hinzugefügt.
Das Bild oben stammt aus der ersten Saison 2012.
Demnächst mehr dazu an dieser Stelle.

Ludwigshafen

Mal sehen, was hier noch dazu kommt. Die Karte zeigt den Standort meines Ateliers. Hat sich eigenständig hier reingeschlichen. Aber ein Anfang ist gemacht..