Am 5. Februar 1916 wurde in Zürich das Cabaret Voltaire eröffnet und sollte fortan ein eigenes Kapitel der Kulturgeschichte schreiben.
Nur wenige Meter vom damaligen Wohnsitz Lenins in der Spiegelgasse Nr. 14 fanden dort allabendlich Veranstaltungen statt, bei denen zu Musik Manifeste, Lautgedichte, Tanz und dramatische Szenen vorgetragen wurden, unter anderem von und mit Hugo Ball, Emmy Hennings, Hans Arp, Richard Huelsenbeck, Marcel Janco, Tristan Tzara, Sophie Taeuber, Suzanne Perrottet.
Ganz Verwegene behaupten gar, dass sich Lenin auch an den Aktionen beteiligte. Andere hingegen schreiben ihm das Zitat "Dada bedeutet nichts, weil ich verstehe es nicht" zu.
110 Jahre später ist der Geist von DADA immer noch vorhanden, auch wenn viel anderes mittlerweile geschehen ist. Am Rande des Mundenheimer Friedhofs soll ihm gehuldigt werden, auf dass er weitere 110 Jahre zu uns spricht.
Was an diesem Abend so alles geschehen wird, bleibt wie so oft noch streng geheim. Aber es gibt eine denkwürdige Mischung aus Performance, Schallplattenmusik, Experimentellem und Vortrag und dies mit einem gewissen Unterhaltungswert. Es soll danach niemand sagen, er/sie habe von alledem nichts gewusst.
Natürlich ist der Eintritt frei. Nebenbei wird Kunst zum Kaufen angeboten. Und zu trinken und knabbern gibt es wohl auch was.
Am Donnerstag, 22.01.2026, 20.00
Kunsthaus Umspannwerk
Raschigstr. 19a, in Ludwigshafen
Keine Angst. Alles wird gut.
