Atelierabend 190

110 Jahre DADA
Donnerstag, 22. Januar 2026 ab 20:00 Uhr im UMSPANNWERK, Raschigstraße 19a, Ludwigshafen

Am 5. Februar 1916 wurde in Zürich das Cabaret Voltaire eröffnet und sollte fortan  ein eigenes Kapitel der Kulturgeschichte schreiben. 


Nur wenige Meter vom damaligen Wohnsitz Lenins in der Spiegelgasse Nr. 14 fanden dort allabendlich Veranstaltungen statt, bei denen zu Musik Manifeste, Lautgedichte, Tanz und dramatische Szenen vorgetragen wurden, unter anderem von und mit Hugo Ball, Emmy Hennings, Hans Arp, Richard Huelsenbeck, Marcel Janco, Tristan Tzara, Sophie Taeuber, Suzanne Perrottet. 

Ganz Verwegene behaupten gar, dass sich Lenin auch an den Aktionen beteiligte. Andere hingegen schreiben ihm das Zitat "Dada bedeutet nichts, weil ich verstehe es nicht" zu.


110 Jahre später ist der Geist von DADA immer noch vorhanden, auch wenn viel anderes mittlerweile geschehen ist. Am Rande des Mundenheimer Friedhofs soll ihm gehuldigt werden, auf dass er weitere 110 Jahre zu uns spricht. 


Was an diesem Abend so alles geschehen wird, bleibt wie so oft noch streng geheim. Aber es gibt eine denkwürdige Mischung aus Performance,  Schallplattenmusik, Experimentellem und Vortrag und dies mit einem gewissen Unterhaltungswert. Es soll danach niemand sagen, er/sie habe von alledem nichts gewusst.


Natürlich ist der Eintritt frei. Nebenbei wird Kunst zum Kaufen angeboten. Und zu trinken und knabbern gibt es wohl auch was.


Am Donnerstag, 22.01.2026, 20.00

Kunsthaus Umspannwerk

Raschigstr. 19a, in Ludwigshafen


Keine Angst. Alles wird gut.


Die Radiotrinkenden

Do, 05. Februar 2026, 20 - 22 Uhr im Bermudafunk

auf 89,6 und 105,4 Mhz  (oder als Livestream über www.bermudafunk.org)

Rhea Häni, Billy Hutter, Daniel Grieshaber und Helmut van der Buchholz präsentieren seit Juni 2025 ihre Sendung als Quartett. Live  aus dem Mannheimer Studio des Bermudafunk.


Die nächste Live-Sendung (Nr. 294) wird am 5. Februar stattfinden. 


Als Thema der Sendung wurde Hygiene vereinbart.


Das ermöglicht sowohl Erzählungen über eigene Ideale und Maßnahmen als auch über gemeinsame Aktionen in vergangenen Jahren. 1995 gab es im Hemshof eine Ausstellung zum Thema Hygiene, an der sich 3 der 4 Radiotrinkenden beteiligten.


Die Radiotrinkenden sind ja bekannt dafür, dass aus nahezu jedem Thema zwei Stunden, die vor nichts zurückschrecken, gemacht werden können.  Und in ihren  Serndungen präsentieren sich die Radiotrinkenden traditionell als Forschungsteam entlang der Grenze des Guten Geschmacks oder auch darüber hinaus.  Man darf auch dieses Mal gespannt sein.

Schaut auch auf meinen Youtube-Kanal

den kann man   hier   erreichen

Eigentlich gibt es meinen persönlichenn Kanal schon lange, aber einige Zeit führte er ein vernachlässigtes Schattendasein mit sehr wenigen Beiträgen.

Doch im Frühjahr 2023 kam dann die Freude am Anfertigen einfachster, kurzer Filmchen ohne technischen Aufwand.

Mittlerweile gibt es mehr als 30 davon und ich bemühe mich von Zeit zu Zeit, dass immer mehr daraus werden...

Stadtführungen 2026


Die neunte Saison der Stadtführungen mit Helmut van der Buchholz ist in der Vorbereitung.
Hier gibt es schon einmal eine Thematische Übersicht 

  • Germany's Ugliest City Tours  2026

Besuchen Sie die Orte, solang es sie noch gibt (mit dem Fahrrad)

Wenn es etwas Beständiges in Ludwigshafen gibt, dann ist es der stete Wandel. Viele Orte, die uns heute noch vertraut

sind, sind vielleicht schon in wenigen Wochen etwas völlig anderes oder komple􀆩 verschwunden. Hier wird eine

Auswahl an Gebäuden, Plätzen und Ins􀆟tu􀆟onen präsen􀆟ert, die es vielleicht bald nicht mehr gibt. Und es werden

Überlegungen angestellt, was denn an ihre Stelle kommen könnte.


Klima von unten (zu Fuß)

Die Erde erwärmt sich viel zu schnell und man hat den Eindruck, es wird viel zu wenig getan, um das zumindest

abzubremsen. Manche meinen gar, der Untergang der Menschheit ist bereits besiegelt, aber die Corona-Zeit hat

gezeigt, dass eine gewisse Erholung der Erde möglich ist. Wenn man denn will.

Auch im Kleinen kann einiges getan werden. Entsiegelung, Bäume in der Stadt, Frischlu􀅌schneisen, besserer ÖPNV

undundund. Auf dieser Tour soll demonstriert werden, wo ohne allzu großen Aufwand lokale Klimaverbesserungen im

Herzen der Stadt realisiert werden können.


  • Die Haltestellen-Tour (zu Fuß)
  • Beim Warten auf den Bus oder die Bahn ist es auch nicht immer einladend, angenehm und harmonisch. Die Zeit, die wir an solchen Haltestellen verbringen, ist (auf Jahre hochgerechnet) ganz schön lang. Da stellt sich schon mal die Frage, ob das nicht auch in schön geht. Neben funk􀆟onalen Aspekten (We􀆩erschutz, Sitzgelegenheit) gibt es auch noch andere Faktoren, die einen Aufenthalt a􀆩rak􀆟v machen oder die Warteplätze gar zu Begegnungsstä􀆩en machen. Hier soll an 10 bis 12 Beispielen in der Innenstadt untersucht werden, ob das gelungen ist.

  • Open Art XII (mit dem Fahrrad)
  • Die tradi􀆟onelle Tour zur Kunst im öffentlichen Raum entstand anfangs als Zusatztour ohne Hässlichkeiten. Denn solche Kunst unterscheidet sich o􀅌 sehr von der in Museen und Galerien. Im Rahmen seiner Atelierabende lädt Helmut van der Buchholz einmal jährlich zu einer kommen􀆟erten Führung rund um das Wilhelm-Hack-Museum und präsen􀆟ert Kunstwerke im öffentlichen Raum. Neben bekannten Highlights werden auch unbekannte Beispiele gezeigt, die (zu Unrecht?) ein Scha􀆩endasein im Verborgenen fristen. Und es wird erläutert, warum dies so ist. 
  • Dieses Jahr geht es wieder mit dem Rad durch die erweiterte Ludwigshafener Innenstadt. Undr es gibt eine Mischung aus populärwissenscha􀅌lichem Vortrag, Sightseeing und Performance. Es soll später niemand sagen, er/sie habe von nichts gewusst.
  • Le Piazze di Ludwigshafen (zu Fuß)
  • In Italien gilt die Piazza als die „gute Stube“ einer Stadt und repräsen􀆟ert die Stadtherren und die Bürgerscha􀅌. Sie ist daher o􀅌 besonders aufwendig gestaltet. Wich􀆟ge öffentliche Gebäude säumen die Piazza und haben präch􀆟ge Schaufassaden. Der Platz selbst wird mit Monumenten und Brunnen dekoriert, der Bodenbelag besteht o􀅌 aus wertvollen Materialien (Wikipedia).
  • In der Ludwigshafener Innenstadt gibt es einiges an öffentlichen Plätzen. Bei dieser Tour soll untersucht werden, inwiefern sie sich als klassische Piazza eignen oder ob da noch manches nachgebessert werden muss.
  • Nebenan isses auch nicht besser 3.0 (mit dem Fahrrad)
  • 2024 ging es zum ersten Mal über den Rhein nach Mannheim, um zu erforschen, ob es auch auf der rechten Rheinseite Dinge gibt, die nicht nur Glanz und Glamour verbreiten. Im Nachhinein hat sich dieser zweistündige Ausflug als zu kurz erwiesen, denn einiges blieb dabei unberücksich􀆟gt. Und auch die Tour 2025 hat noch ein paar Schandflecken ausgelassen.
  • Deshalb gibt es 2026 noch einen fröhlichen Ausflug in die Mannheimer Innenstadt, bei dem es wieder einiges zu entdecken gibt, das thema􀆟sch in eine „Ugliest City Tour“ passt. Auch Mannheim hat nicht nur niedliche Schönheiten vorzuzeigen, sondern hat wie Ludwigshafen eine lange Tradi􀆟on als Industriestadt. Jenseits der Hochglanzfassaden aus Planken, Schloss und Wasserturm gibt es auch auf der anderen Rheinseite Bauwerke und Plätze, die manche gerne klein reden würden, um den Blick wieder auf den Hochglanz zu lenken.
  • In den Quadraten, im Jungbusch oder im Hafengebiet muss man nicht lange suchen, um in Mannheim fündig zu werden, denn fragwürdiger Geschmack kennt sicher keine Landesgrenzen. Und wer weiß, vielleicht ist der eine oder die andere am Ende ganz froh, wieder in Ludwigshafen zu sein…
  • Perlen am Rhein. Auch hier ist es schön (mit dem Fahrrad)
  • Was als Antwort auf die Wahl zu "Deutschlands hässlichste Stadt“ begonnen hat, ist zu einer fröhlichen Massenbewegung mit reger medialer Begleitung geworden. Hunderte Menschen haben seither bei Germany’s Ugliest City Tours teilgenommen und dabei die Eigenarten und die Selbs􀆟ronie dieser Stadt gefeiert.
  • Doch es gab auch kri􀆟sche S􀆟mmen! „Ludwigshafen is a ä bissl scheen“ „nur motzen kann jeder“, hieß es zum Beispiel. Und es tauchte die Frage auf: Und wo bleibt das Posi􀆟ve, Herr van der Buchholz?“
  • Bi􀆩e schön, auch das soll es geben: Helmut van der Buchholz unternimmt eine Tour durch die erweiterte Innenstadt und präsen􀆟ert seinem staunenden Publikum einige wunderschöne Perlen in „Germanys Ugliest City“. Es wird ästhe􀆟sch, roman􀆟sch, und vielleicht sogar idyllisch. Man muss nur lernen, etwas genauer hinzuschauen. Garniert mit einigen kompetenten Erklärungen werden aus Kri􀆟kern der Industriestadt am Rhein vielleicht doch noch Fans.
  • Der Klassiker (zu Fuß)
  • Entlang der ersten Version von Germany’s Ugliest City Tours von 2018 verlu􀅌 der Klassiker unter den Touren, ein kommen-􀆟erter Spaziergang durch die Innenstadt von Ludwigshafen zu den (vermeintlich) schlimmsten Orten der (angeblich) hässlichsten Stadt in Deutschland. Hier geht es vorbei an peinlichen Bausünden, verlassen anmutendem Leerstand und deutlichen Fehlplanungen, hin zu traurigem Abstandsgrün und – warum auch immer - verwahrlosten Plätzen.
  • Diese etwas andere Stad􀆞ührung ist stets geprägt von der heimlichen Ahnung: Schlimmer geht immer. Und meistens kommt es dann auch schlimmer. Und mit dem Abriss des Rathaus-Centers bieten sich in der Innenstadt neue Perspek􀆟ven, die es zu entdecken gilt.
  • Dazu werden fachkundige Mutmaßungen darüber serviert, wie dies alles so kommen musste und ob ein gewisser Teil davon gar gewollt war. Sowie ein paar Ideen, wie man vielleicht herauskommt aus diesem Schlamassel.
 Und weil hier schon mal Platz ist, ein wenig Zukunftsplanung für die Atelierabende:

Atelier 190 22. Januar - 110 Jahre DADA
Atelier 191 12. Februar - Radverkehr in Ludwigshafen
Atelier 192 März - Zur Landtagswahl
Atelier 193 April - Wir malen Blumen (im Museumsgarten)
Atelier 194 Mai
Atelier 195 Juni - Open Art (Start am Museumsgarten)
Atelier 196 Juli
Atelier 197 August
Atelier 198 September (im Museumsgarten)
Atelier 199 Oktober 
Atelier 200 November - das große Jubiläum
Atelier 201 Dezember - Kunstsupermarkt

aber da kann sich noch manches ändern ...

Ausgewählte Werke im Atelier.

Bei Interesse bitte melden.

Und sonst noch?

Das Kunst-Abo

Zeitschriften oder Theaterbesuche abonnieren war gestern. Oder eigentlich schon vorgestern.

Zeitschriften abonnieren ist etwas völlig und absolut gewöhnliches. Etwas, was jeder kann. Und jeder dritte davon hat sein Abo von zwielichtigen Gestalten aufgeschwätzt bekommen. Und beim Theater verhält es sich kaum besser. Also nix mehr abonnieren? Falsch!

Wenden sie sich vertrauensvoll an den ehemaligen Kunstweltmeister.
Der bietet jetzt auch ein Abonnement an.

In regelmäßigen Abschnitten erhalten Sie dann kreative Erzeugnisse aus der Produktion von Helmut van der Buchholz. Ihre private Kunstsammlung wird so ohne großes Suchen sinnvoll erweitert und Sie können sich zwischen den einzelnen Lieferungen stets schon auf eine neue Überraschung freuen.

Umfang, Häufigkeit und Kosten dieses Abonnements bestimmen dabei Sie selbst. Angefangen bei 10,- EUR für Miniaturen, Multiples, Tonträger oder Texthefte sind über die Stufen von 25,- EUR, 40,- EUR und 50,- EUR nach oben natürlich keine Grenzen gesetzt. Und ob Sie eine wöchentliche, monatliche, vierteljährliche oder auch jährliche  Lieferung wollen, bleibt ganz in Ihrem Ermessen.
 
Und selbstverständlich eignet sich diese Idee auch als wertvolles Geschenk. Der Geburtstag von Tante Frieda ist nur einmal im Jahr, aber wenn die liebe Tante dann jeden Monat eine Kunstlieferung erhält, bleiben Sie Ihr das ganze Jahr über in guter, kreativer Erinnerung. Und wenn es dann nächstes Jahr etwas anderes geben soll, dann lässt sich ein solches Geschenkabo auch zeitlich befristen.

JedeR AbonnentIn erhält zusätzlich ein nummeriertes und handsigniertes Zertifikat über den Abschluss eines Kunstabonnements. Die frühen Nummern versprechen bereits jetzt begehrte Sammlerobjekte zu werden.

Keine Angst. Alles wird gut.

Stadtführungen und Promenadologie

2018 wurde Ludwigshafen durch eine Umfrage eines TV-Magazins zur „hässlichsten Stadt Deutschlands“ gekürt. Ob dies gerechtfertigt ist, konnte bislang nicht abschließend geklärt werden. Doch die freundliche Stadt am Rhein zog sich nicht etwa zurück in die Schmollecke, sondern präsentierte sich strahlend mit einer stolzen „Hurra, gewonnen!“-Pose. Auf mehre-ren Stadtführungen der Germanys Ugliest City Tours wurden die Teilnehmer von Helmut van der Buchholz zu den schlimmsten Orten der hässlichsten Stadt Deutschlands geführt – und waren begeistert. Ludwigshafen verzichtet weitgehend auf eine aufwendige und kostenintensive Hochglanzfassade, hinter der es dann kräftig bröckelt. Und immer noch gibt es Orte in der Stadt, die keinen Schönheitspreis verdient haben. Und so werden Germany's Ugliest City Tours im Jahr 2019 auferstehen, um auf der Suche nach beispielhaften, fragwür-digen Orten in der Stadt fündig zu werden. Hierzu ist die Bevölkerung Ludwigshafens, aber auch Gäste von nah und fern herzlichst eingeladen.

Die Führungen sind auf ca. 2 Stunden angelegt und finden bei (fast) jeder Witterung statt. Spätere Einkehr ist nicht ausgeschlossen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, aber unter monika.schill@ludwigshafen.de oder helmut@helmutvan.de möglich.


Die Koffergärten

Heite nachmittag, am 17. Februar 2019 sind meine Koffergärten im MuseumsgARTen des Wilhelm-Hack-Museums in ihre achte Saison gestartet. Bei herrlichem Sonnenschein wurden einige Spuren des Winters getilgt und ein wenig Frische hinzugefügt.
Das Bild oben stammt aus der ersten Saison 2012.
Demnächst mehr dazu an dieser Stelle.

Ludwigshafen

Mal sehen, was hier noch dazu kommt. Die Karte zeigt den Standort meines Ateliers. Hat sich eigenständig hier reingeschlichen. Aber ein Anfang ist gemacht..